S-I-G – Führung entlang eines klaren Modells


Das S-I-G Modell

Interim-Mandate scheitern selten an fehlenden Ideen, sondern an fehlender Struktur in Verantwortung, Entscheidungslogik und Umsetzung. Das S-I-G Modell (Stabilize & Secure – Innovate & Integrate – Grow & Transfer) ist mein Führungsrahmen, um in MedTech & Life Sciences schnell Orientierung zu schaffen, Teams auszurichten und Wirkung zu liefern; messbar und übergabefähig.

Erstgespräch vereinbaren   Vorgehen: Vom Einstieg zur Wirkung

Warum ein Führungsmodell im Interim entscheidend ist

In regulierten Märkten wie MedTech ist Tempo ohne Struktur riskant. Gleichzeitig ist Struktur ohne Tempo wirkungslos. Interim Leadership ist deshalb eine Balance aus Verantwortung, Klarheit und Geschwindigkeit. Das S-I-G Modell bildet dafür einen verlässlichen Rahmen: Es übersetzt Mandatsdruck in eine klare Reihenfolge von Führungsaufgaben und macht Fortschritt steuerbar.

Das S-I-G Modell in drei Phasen

Jede Phase verfolgt ein klares Ziel und erzeugt konkrete Outcomes. So entsteht schnelle Wirkung ohne Aktionismus und nachhaltige Stabilität über das Mandat hinaus.

S – Stabilize & Secure

Ziel: Stabilität, Kontrolle, Vertrauen; handlungsfähig ab Tag 1.

Typische Ausgangslagen

  • Schlüsselvakanz / Führungsvakuum
  • Umsatz-, Pipeline- oder Margenrisiko
  • Eskalationen (Kunden, Qualität, Compliance)
  • „Führungslosigkeit“ zwischen HQ und Markt

Mein Fokus (Führung)

  • Entscheidungsfähigkeit herstellen
  • Rollen, Verantwortlichkeiten und Eskalationslogik klären
  • Prioritäten, Governance und Rhythmus etablieren (Weekly Cadence)

Typische Deliverables

  • 10-Tage-Assessment (Risiken, Stakeholder, Quick Wins)
  • KPI-Set + Steering Rhythm (Weekly/Monthly Reviews)
  • Stabilisierung & Prioritätenplan (30/60/90)

Hubpage: Schlüsselvakanz

I – Innovate & Integrate

Ziel: Veränderung führen – strukturiert, umsetzbar, integriert.

Typische Ausgangslagen

  • Transformation / Reorganisation
  • PMI / Carve-out / Schnittstellen-Chaos
  • Operating Model passt nicht mehr zur Strategie
  • Silos verhindern Umsetzung

Mein Fokus (Führung)

  • Zielbild & Change-Story definieren (klar, anschlussfähig, realistisch)
  • Workstreams, Governance und Verantwortlichkeiten aufsetzen
  • Integration über Funktionen hinweg (Commercial, RA/QA, Operations)

Typische Deliverables

  • Transformation Roadmap (Workstreams, Owner, Milestones)
  • Governance Setup (Steering Committees / Decision Log)
  • Operating Model & Interface Mapping

Hubpage: Transformation & Change   Hubpage: PMI / Carve-out

G – Grow & Transfer

Ziel: Wachstum skalieren – System bauen, Übergabe sichern.

Typische Ausgangslagen

  • Commercial Acceleration / Go-to-Market Reset
  • International Expansion
  • Vertriebsmodell skaliert nicht (Pipeline, Conversion, Forecast)
  • Übergang zum Nachfolger: Transfer muss „clean“ sein

Mein Fokus (Führung)

  • Wachstumssystem etablieren: Pipeline, KAM, Pricing, Channel
  • Führungssystem stärken: People, Accountability, Performance
  • Transfer sicherstellen: Routinen, Playbooks, Nachfolgefähigkeit

Typische Deliverables

  • Commercial Operating System (GTM, Rollenmodell, Steuerung)
  • Pipeline/Funnel-Definition + Forecast Process
  • Handover & Successor Enablement Pack

Hubpage: Commercial Acceleration

Wie ich als Interim Executive arbeite

Ich arbeite nicht „projektartig“, sondern führungsorientiert: mit klarer Verantwortung, einem verbindlichen Entscheidungs- und Steuerungsrhythmus und nachvollziehbaren Deliverables. Das S-I-G Modell sorgt dafür, dass sich ein Mandat nicht in Aktivitäten verliert, sondern in stabile Ergebnisse übersetzt – vom ersten Tag bis zur Übergabe.

Konkrete Führungsroutinen

  • Daily/Weekly Execution Rhythm (je nach Phase)
  • KPI-Dashboard + Decision Log
  • Stakeholder Updates (transparent, ohne Overload)
  • Team Alignment & Accountability

Typische Einsatzsituationen (Hubpages)

Das S-I-G Modell wird besonders wirksam in typischen Mandatssituationen – jeweils mit klarer Zielsetzung, Vorgehen und Deliverables:

Schlüsselvakanz   Transformation & Change   PMI / Carve-out   Commercial Acceleration

FAQ

Was unterscheidet das S-I-G Modell von Beratung?
Interim Leadership bedeutet auch operative Verantwortung: führen, entscheiden und umsetzen. Das S-I-G Modell übersetzt diese Verantwortung in eine klare Führungslogik und macht Wirkung steuerbar – nicht nur konzeptionell.

Wie schnell entsteht Wirkung in einem Interim Mandat?
Typischerweise in den ersten Tagen: durch Klarheit zu Stakeholdern, Prioritäten, KPI-Set und ein belastbares Steuerungsformat.

Eignet sich S-I-G auch für kurzfristige Mandate?
Ja – gerade kurzfristige Einsätze profitieren von Struktur. S-I-G sorgt dafür, dass in kurzer Zeit die richtigen Hebel gesetzt und Ergebnisse sichtbar werden.

Welche Deliverables entstehen in den ersten 10 Tagen?
Ein klares Setup: Assessment, Risiko- und Stakeholderbild, Quick Wins, KPI-Definition und ein 30/60/90-Tage-Plan.

Wie wird die Übergabe an den Nachfolger sichergestellt?
Durch dokumentierte Entscheidungen, etablierte Routinen, übergabefähige Strukturen und ein strukturiertes Enablement des Nachfolgers.

Weiterführende Inhalte

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Nächster Schritt

Wenn Sie in einer kritischen Phase schnelle Orientierung, verlässliche Umsetzung und nachhaltige Wirkung benötigen, klären wir im Erstgespräch, ob und wie ein Interim Mandat den entscheidenden Unterschied macht.

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